Rumänische Flagge     Text in limba romana

Europa wächst zusammen. Durch die europäische Integration erwachsen so bisher nicht für möglich gehaltene Chancen des interkulturellen Austausches auch und besonders für die Jugend unserer osteuropäischen Nachbarländer. Rumänien befindet sich zur Zeit in einer schwierigen Transformationsperiode auf dem Weg zur Marktwirtschaft. Dieser Umgestaltungsprozess ist kompliziert und mit einigen sozialen Risiken verbunden.
Im besonderen Maße fällt dabei die Jugendarbeitslosigkeit ins Gewicht, die ein hohes Konfliktpotential in sich trägt. Gleichzeitig entwickeln sich durch den Wandlungsprozess große Chancen im Sinne einer an europäischen Grundwerten orientierten demokratischen Gesellschaftsentwicklung.
Ob junge Menschen diese Chancen als bereichernde Perspektive für ihre Entwicklung erkennen oder das Zusammenwachsen mit Skepsis verfolgen, hängt im starken Maße davon ab, ob es frühzeitig gelingt, sie für andere Kulturen zu interessieren und ihnen einen positiven Zugang zu diesen zu ermöglichen. Der seit neun Jahren existierende deutsch-rumänische Verein Satul Nostru (Unser Dorf), hat sich zum Ziel gesetzt, in der Region Arad (W-Rumänien), Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen und mit Tendenzen zu Straßenkarrieren, Hilfen zur Selbsthilfe zu bieten und es ihnen zu ermöglichen aus eigener Initiative und auf Basis ihrer ganz individuellen Ressourcen Neuorientierungen zu finden und zu gestalten.



Aktuelles





Tipar im Mai 2016

Seit diesem Monat gibt es im Jugendhaus wöchentlich einen Nachmittag für die "ganz" Kleinen, also Kinder zwischen 2 und 5 Jahren.

Bei unserem ersten Treffen waren 3 Kinder da.

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Ein ungarischsprachiges, ein rumänischsprachiges und ein deutschsprachiges.
Obwohl keines der Kinder die andere Sprache kannte, konnten sich die drei ohne Probleme verständigen.
Toll ist es zu erleben. wie in diesem Alter die verschiedenen Sprachen noch kein Hindernis sind.

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Tipar im Januar 2016

Zum Jahresbeginn möchten wir ein herzliches Dankeschön sagen an all unsere finanziellen SpenderInnen und diejenigen, die uns in irgendeiner Weise unterstützen.
Ihr tragt dazu bei, dass unser kleines Projekt in Tipar, was so wichtig ist für unser Dorf und ihre BewohnerInnen, ein weiteres Jahr bestehen kann.

Tipar im Dezember 2015

Seit zwei Jahren gab es wegen zu geringer Nachfrage der Jugendlichen kein Angebot mehr im Jugendhaus für die Älteren.
Da es nun einige treue BesucherInnen gibt, die aus dem Kinderprogramm herausgewachsen sind, war die Anfrage an uns, ob wir nicht wieder einen Abend für die Jugendlichen ab 15 Jahren anbieten könnten.
So trifft sich nun jeden Freitagabend ein Grüppchen Jugendlicher, um in familiärer Athmosphäre zu spielen und zu plaudern.
Wir freuen uns, dass sie unseren Raum den anderen Abendangeboten im Dorf vorziehen, wo es in erster Linie um Konsum und Kommerz (Alkohl, Glückspielautomaten, etc.) geht.

Tipar im November 2015

Obwohl wir in jedem Haus des Dorfes eine Zettel gelassen haben, war das Ergebnis unserer Kleidersammlung sehr dürftig ausgefallen. Doch zwei ältere Menschen haben was gegeben und das wirklich von Herzen, was uns sehr gefreut hat.
Da die Einstellung vieler BewohnerInnen in Tipar die ist: Bevor ich es den Roma gebe, werfe ich es lieber in die Mülltonne, dachten wir, vielleicht haben sie ein offeneres Herz für Flüchtlinge.
Doch dem ist nicht so. Auch in persönlichen Gesprächen wird eine grosse Ablehnung und vor allem diffuse Angst, die die Menschen hier haben, deutlich.
So könnte man doch meinen, dass so mancher Rumäne oder manche Rumänin die schwierige Lage der Flüchtlinge nachvollziehen müsste, da ja auch so viele von ihnen als ArbeitsmigrantInnen in das "Wohlstandsdeutschland " gingen.
Von 11 Familien weiss ich, die dieses Jahr aus unserem Dorf, ganz nach Deutschland gezogen sind.
Solidarität, die außerhalb der eigenen Familienstrukturen gezeigt werden könnte ist hier und auch in anderen Ländern leider keine menschliche Stärke.



Tipar im Oktober 2015

Das Jugendhaus sammelt warme Kleider für Flüchtlinge auf der Balkanroute, die gar nicht weit von uns die serbisch/ungarische Grenze überqueren um weiter Richtung Westen zu reisen.



Tipar im August 2015

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Auch dieses Jahr hatten wir wieder voller Vorfreuden die Zirkus-KAOS-Leutel erwartet … und am 10. August kamen sie angereist.
Eine Woche lang war das Jugendhaus so voll wie sonst nie.
Um die 60 Kinder haben an der Zirkusprojektwoche teilgenommen. Jedes Kind konnte sich unter den verschiedenen Zirkuskünsten, wie Einradfahren, Balancieren, Tuch, Kugel, Akrobatik, Jonglieren, ect. ausuchen, was ihm am meisten zusagt.

Wir hatten viel Spass mit den Jugendlichen aus Wien und es ist immer wieder toll wieviel Energie und Lebenslust sie mitbringen, was sich im ganzen Dorf spürbar macht. Wie vorbehaltlos sie den Roma gegenüber sind, ist eine so wichtige "message " ohne Worte. Und jedesmal am Ende dieser Projektwoche, habe ich das Gefühl, wir sind unserer Idee ein kleines Stückchen näher gekommen und es ist gar nicht mehr so wichtig, wer nun Roma und wer Nicht-Roma ist.

Danke !!!

Ein eigener Bericht vom Zirkus KAOS findet ihr hier.

Freiburg, Tipar, Ungarn im Juni 2015

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Sehr hatten wir uns auf den Besuch vom Kinderhaus St. Raphael in Freiburg gefreut.
Vor allem haben wir nun ein "Hauseigenes Pferd" und Karutzafahrten und die Pferde haben die Kinder immer besonders begeistert
Doch leider nahm ihre Reise an der nur 30 km entfernten rumänisch-ungarischen Grenze, was auch Schengenaussengrenze ist ihr vorzeitiges Ende. Wir und die Kinder waren darüber sehr traurig und wütend.

Der Grund war, dass im Kinderhaus seit einigen Monaten zwei minderjährige Flüchtlinge aus Eritrea leben und ihr von Deutschland ausgestelltes gültiges Reisepapier für die Rumänen nicht ausreichend war.
Auch nach langem Warten, Kontrollieren und Diskutieren wurde ihnen die Einreise nach Rumänien nicht erlaubt!

Und statt wie geplant, die Tage als Gruppe zusammen mit den Jugendlichen aus Tipar zu verbringen haben sie sich dann entschieden, nicht weit von uns in Ungarn (und somit Schengengebiet) auf einem Campingplatz, schön an einem Fluss gelegen, zu verbringen. Dies war natürlich kein Vergleich zu "Ferien in Tipar" doch kurzfristig die beste Lösung und wir konnten sie dort wenigstens zwei Tage besuchen.

"Danke Festung Europa!"



Tipar im Mai 2015

Einmal in der Woche kommt nun die "Naturista" Felicia zu uns ins Jugendhaus um alle möglichen Fragen zur Gesundheit und Krankheit zu beantworten und wenn möglich auch Linderung zu schaffen.

Sie ist Arzthelferin und hat viel Erfahrung in der Naturheilkunde. So versuchen wir mit Pflanzlichen Mitteln den Menschen zu helfen und ganz wichtig ist es oft, ihnen Tipps zur Ernährung und Hygiene zu geben, was schon sehr viel zu einem gesünderen Leben beiträgt.
Uns war vor allem wichtig eine Person zu finden, die den Menschen, egal welcher ethnischen Herkunft folgendes vermittelt:

Dein Leben und deine Gesundheit sind mir wichtig und muss auch dir wichtig sein.

In Felicia, die einen sehr natürlichen Umgang mit Menschen hat und ehrenamtlich zu uns kommt haben wir genau diese Person gefunden, was uns sehr freut.

Danke!

Leider ist es in Rumänien oft so, dass auch von ÄrztInnen das Leben und die Gesundheit eines Roma, der von ihnen als Mensch zweiter Klasse gesehen wird, nicht viel zählt.
Nach dem Motto: "Von denen gibt es sowieso zuviel, einer weniger …."

Tipar im April 2015

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Nun ist unser "Lernraum" fertig renoviert und Alexandra konnte mir ihrer Hausaufgabenhilfe beginnen.

Erstaunlich viele Kinder, vor allem Romakinder waren daran interessiert zusätzlich zur Schule was zu "machen".
Sie haben viel Lust und Begeisterung mitgebracht zu lernen und dadurch wurde uns auch noch klarer, wie schlecht das Schulsystem hier ist und die Lehrer und Lehrerinnen nicht wirklich die Zeit haben sich mit den Kindern zu beschäftigen.
In der Grundschule ist es so, dass zwei Klassen gemeinsam unterrichtet werden und die Romakinder bräuchten eigentlich eine ganz andere Art von Unterricht.
Was einE LehrerIn machen muss, ist eigentlich Arbeit für drei. Dazu kommt, dass einE LehrerIn hier knappe 200€ verdient, was für viele von ihnen verständlicherweise nicht gerade motivierend ist seine/ihre Arbeit gut und engagiert zu machen.

Tipar im Februar/März 2015

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Dank einer weiteren Spende von dem Österreichischen Hilfverein FALTA sind wir dabei unser Jugendhaus zu „erweitern“.

Zum einen konnten wir ein geräumiges Gerätehaus bauen, das dafür gedacht ist die Zirkusgeräte, Fahrräder, alle Spielsachen für draußen und auch unseren Holzvorrat zu lagern.

Dadurch wurde ein weiterer Raum frei, der jedoch sehr renovierungsbedürftig war.

Nun ist er fast fertig, und nach den Osterferien werden wir beginnen jeden Nachmittag Hausaufgabenhilfe anzubieten.

Außerdem werden wir für Groß und Klein, Lese- und Schreibkurse anbieten. Fast alle Roma-Eltern können weder lesen noch schreiben und auch die Kinder oft nur sehr schlecht. Es gibt Kinder die in der vierten Klasse gerade mal ihren Namen schreiben können.


Wir freuen uns über ALEXANDRA, eine junge Frau aus dem Dorf, die sich für diese sinnvolle Aufgabe engagieren möchte.


Dezember 2014

Aktueller Spendenaufruf von Ria und Oliver,

die auf ihrer Weltreise mit dem Fahrrad im Frühjahr 2013 in Tipar vorbeikamen und durch ihren letzten Spendenaufruf von 2013 unser Ferienlager mit den Romakindern ermöglicht haben.


Tipar im Dezember 2014

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Seit September gibt es im Jugendhaus einen Kinderchor.

Da in der Schule Musikunterricht nicht praktiziert wird, obwohl es im Lehrplan steht, ist das was ganz Besonderes. Nebenbei lernen die Kinder auch die Grundkenntnisse der Musik.

Toll, dass wir zwei engagierte junge Frauen gefunden haben, die zwar einige Kilometer fahren müssen um bis in unser abgelegenes Dorf zu kommen. Doch nichtsdestotrotz - sie vermitteln den Kindern, dass selber Musik machen mehr Spaß macht als sie nur zu hören.

So gab es im Herbst schon ein kleines Vorsingen und letzte Woche ein Adventssingen mit den Eltern.


Tipar im September 2014

Auch dieses Jahr haben sich die Kinder und Jugendlichen vom Kinderhaus St. Raphael in Freiburg auf den langen Weg gemacht uns zu besuchen.

Trotz 15 Stunden Autofahrt war das Interesse an der Rumänienreise so groß, dass alle möglichen Plätze ihrer drei Fahrzeuge ausgebucht waren. 25 Leute waren es. Die einen kennen Tipar schon und wollen immer wieder kommen, die anderen waren das erste Mal dabei und fuhren begeistert wieder nach Hause.

Das einfache, ruhige, naturnahe Leben und die vielen Tiere, die es zu sehen uns zu streicheln gibt, das gefällt den Kindern besonders.

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Der Besuch beim Schäfer, das Hühnerschlachten, das Baden im Fluss, die Caruzafahrt

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und das Reiten, im Thermalbad, auf dem Markt und das leckere, auf argentinische Art gegrillte Lamm, ...

Wir hatten schöne Tage zusammen.

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Danke, und bis nächstes Jahr!!!


Tipar im August 2014

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Schon lange von den Kindern erwartet, konnten uns nach zwei Jahren die Jugendlichen von Circus KAOS aus Wien wieder besuchen.

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60 Kinder aus dem Dorf haben an der Projektwoche teilgenommen und sich begeistert im Einradfahren, Jonglieren, Balancieren auf Seil, Rollen und Kugel, am Trapez und am 4 Meter langen Tuch, das in den Nussbaum gehängt war, geübt.
Das Feedback von den Jugendlichen aus Wien, dass sie die Kinder "gepflegter und sauberer" erlebten und viel toleranter im Umgang miteinander, hat uns sehr gefreut und gezeigt, dass unsere Jugendhausarbeit Früchte trägt.

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Wir hatten wieder das besondere Erlebnis wie unwichtig die eigene Kultur und die Herkunft werden, und Roma und "Nicht-Roma"Kinder miteinander sein können, wenn sich 20 Jugendliche unter sie mischen die allen Kindern auf der selben Augenhöhe begegnen.
Das Zirkusmaterial haben sie uns da gelassen und es bereichert unseren Jugendhausalltag das ganze Jahr.

Ein großes DANKESCHÖN an Ruth und Tillmann und die Jugendlichen vom Circus KAOS und an den Verein FALTA, der die Finanzierung der Woche ermöglicht hat.


Tipar im Juli 2014

Dank Ria und Oli, die letztes Frühjahr auf ihrer Weltreise mit dem Fahrrad in Tipar vorbei kamen und einen Spendenaufruf gestartet haben, konnten wir es 8 Romakindern ermöglichen mit uns ins Ferienlager zu fahren.

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In Sacaramb einem ehemaligen Goldminendorf in den Bergen neben Deva haben wir eine tolle Woche verbracht.
Das Zusammensein war sehr familiär und jede und jeder hat selbstverständlich mit geholfen beim Wasser holen, kochen, abwaschen etc. ohne Diskussionen.

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Für die Kinder war es das erste Mal in ihrem Leben. dass sie so weit (160 km) von zu hause weg waren und auch das erste Mal, dass jede und jeder ein eigenes Bett zum schlafen hatte.Und weil sie es nicht gewohnt sind und so nicht schlafen konnten, haben sie sich trotzdem gerne die Betten geteilt.
Der Ausflug nach Hunedoara zum Schloss "Corvinilor" war ein besondere Höhepunkt.

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Doch das Wichtigste für die Kinder war sicher das gleichwertige respektvolle Zusammenleben mit uns, ohne Diskriminierung und Ausgrenzung, mit der sie sonst tagtäglich konfrontiert sind.

Danke auch an Maria aus der Schweiz, die uns begleitet und geholfen hat.


Tipar im Mai 2014

Casa Tineretului jetzt auf Facebook


Tipar im März 2014

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Seit diesem Frühjahr gibt es im Jugendhaus jeden Montagnachmittag zwei Computerkurse, die intensiv in Anspruch genommen werden.

Die Kinder können in einem Anfängerkurs ganz elementare Dinge lernen.
Vom Computer anschalten über Mausbenutzung bis hin zu PC Spielen, wobei wir natürlich auf den lernpädagogischen Aspekt des Spielens Wert legen.
Interessant ist es immer wieder zu sehen, wie Kinder die kaum lesen und schreiben können sich sehr schnell am PC zurechtfinden.

Der Fortgeschrittenen Kurs ist anspruchsvoller und geht vom Vermitteln des Aufbaus eines Betriebssystems über das Erlernen einzelner Anwendungen bis hin zur Fotobearbeitung.


Tipar im Januar 2014

Da das Interesse der älteren Jugendlichen nicht mehr groß war, gab es im Jugendhaus eine Programmänderung.

Von nun an haben wir jeden Nachmittag von 15 bis 18 Uhr für Kinder von 8 – 14 Jahre geöffnet. In dieser Zeit gibt es viele Möglichkeiten für die Kinder:

spielen, basteln, werkeln, lernen, reden, lachen, etc.

Vor allem ist das Jugendhaus ein wichtiger Ort der Begegnung und des gegenseitigen Respekts in unserem Dorf, in dem fünf verschiedene Nationalitäten leben.


Wir vom Verein Satul Nostru zusammen mit den Kindern aus Tipar wünschen allen unseren Freundinnen, Freunden und Förderen ein Gutes Jahr 2014!

DANKE - durch ihre Hilfe gelingt es uns die Welt ein kleines bisschen gerechter, gesünder, froher und hoffnungsvoller zu machen!



Tipar im Dezember 2013

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Weihnachten hat für viele Kinder im Dorf nichts mit Geschenken zu tun sondern eher mit einer trostlosen Stimmung und betrunkenen Eltern. So haben wir auch dieses Jahr wieder Geschenktüten mit ein paar Lebensmitteln, Süßigkeiten, Schulheft, Duschbad und einer Überraschung gepackt.

Diese wurden mit freudigen und dankbaren Kinderaugen entgegengenommen.


Tipar im Oktober 2013

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Weitere Bilder auch von der 7 Jahresfeier jetzt auch auf Facebook

Das Jugendhaus gibt es nun schon seit 7 Jahren und schon von Anfang an ging es immer wieder darum, dass wir eigentlich sanitäre Anlagen bräuchten.

Durch weiteres unermüdliches Spendensammeln und Gitti Klauser und Michi Resch vom Verein FALTA wurde uns noch rechtzeitig vor dem Winter ein Bad geliefert. Den Container mit Dusche, WC, Spülbecken und Waschmaschine haben wir in unseren Jugendhaushof integriert. Vor allem für die Romakinder, die oft unter miserablen hygienischen Bedingungen leben müssen, besteht nun die Möglichkeit zu duschen und ihre Wäsche zu waschen.

Im letzten Jahr gab es 40 Hepatitisfälle in unserem Dorf. So ist es eines unser Anliegen den Kindern zu vermitteln wie wichtig Alltagshygiene ist um somit solchen Krankheiten entgegen zu wirken und gesund zu bleiben.

Dank Nori und Albin Toth, die die Organisation und Planung des Containers über ihr Architekturbüro abgewickelt haben hat das alles so schnell und reibungslos geklappt!


Tipar im Juni 2013

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Unser Spielplatz wurde erweitert!

Es gibt eine tolle Seilbahn auf der die Kinder nun durch die Zwetschgenallee schweben können, was ihnen natürlich Riesenspass bereitet.

Dies hat der österreichische Verein FALTA durch eine weitere Spende ermöglicht, wofür wir mit vielen lachenden Kindergesichtern Danke sagen.

Somit hat Tipar nun wahrscheinlich einen der tollsten Spielplätze Rumäniens!!


Tipar im April 2013

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Oliver und Ria sind durch unser Dorf geradelt. Sie haben uns über couchsurfing gefunden und haben auf ihrer Weltreise mit dem Fahrrad Station in Tipar gemacht.

So haben sie unser Jugendhaus und die Kinder aus dem Dorf kennengelernt und sich spontan dazu entschieden über ihren Blog Spendengelder für ein Zeltlager zu sammeln.

Tolle 550 € kamen zusammen!

Herzlichen Dank an Alle, die dazu beigetragen haben!


Tipar, Ostern 2013

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Die Jugendlichen vom Kinderhaus St. Raphael sind unsere treusten Besucher.

Wieder haben sie sich auf den weiten Weg gemacht um ein paar Tage in die Welt von Tipar einzutauchen. Die andere Lebensrealität des einfachen Dorflebens mit Plumsklo, Wasserpumpe und schlechtem Handyempfang bringt den einen oder die andere sicher zum Nachdenken und lässt sie das was sie zu Haus haben mehr schätzen. Auch hatten wir es diesmal nur warm wenn das Feuer im Ofen brannte. Obwohl bei uns ja an Ostern sonst schon Sommerwetter ist, war es dieses Jahr sehr regnerisch und kalt.

Die gute Stimmung haben wir uns jedoch nicht nehmen lassen.

Die Pferdekutschfahrt ging eben durch Matsch und Schlamm, doch im Thermalbad in Arad fühlten wir uns dann wie im Sommer!


Tipar im August 2012

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Wie auch letztes Jahr waren wir mit einigen Kindern und Jugendlichen aus Tipar in Leuca, ca. 100 km von Tipar entfernt, in einem abgelegenen Ferienhaus in den Vorkarpaten.

Für sie war es der einzige „Urlaub“ den sie ihn diesen langen, dreimonatigen Sommerferien machen konnten, da es sich hier fast niemand leisten kann in Ferien zu fahren.

An die gemeinsam verbrachte Zeit mit wandern, spielen, kochen, essen und Brombeersammeln erinnern wir uns das ganze Jahr über mit viel Freude.


Eine ganz besondere Woche verbrachten wir hier im Dorf Ende August mit 20 Jugendlichen vom Zirkus KAOS aus Wien.

Ca. 40 unsere Jugendhausbesucher und -besucherinnen haben das Angebot genutzt an verschiedenen Zirkuskunstworkshops, wie jonglieren, balancieren, Akrobatik und Einradfahren teilzunehmen. Fotos dazu gibt es auf der Webseite vom Zirkus KAOS.


Toll war es zu erleben wie die Neutralität und die Unvoreingenommenheit, mit der die österreichischen Jugendlichen den Romakindern begegneten, sich auch auf die rumänischen Kinder übertragen hat und so diese Woche etwas sehr gemeinschaftliches und verbindendes hatte.

Am letzten Tag gab es eine Abschlussaufführung die gleichzeitig die Einweihung unseres neuen Spielplatzes war. Schon lange gab es den Wunsch und die Idee im Dorfzentrum einen Spielplatz zu bauen.

Durch den Anstoß vom Verein FALTA, der bereit war die Spielgeräte zu finanzieren habe wir die Gemeinde mit ins Boot bekommen und so konnten wir diese Idee gemeinsam umzusetzen.

So gibt es seit diesem Sommer im Zentrum von Tipar den langersehnten Treffpunkt, der rege und begeistert benutzt wird.

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Tipar, Pfingsten 2012

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In den Pfingstferien hatten wir nun schon zum vierten mal Besuch von einer Gruppe Jugendlicher vom Kinderhaus St. Raphael in Freiburg.

Jedes mal auf ihren Reisen zu uns sind sie begeistert von der Einfachheit und Ursprünglichkeit die das Leben hier noch hat, von der Nähe zur Natur und vor allem zu den Tieren.

Und vor ihrer Heimreise gibt es immer dieselbe Diskussion, welches Tier über die Grenze mitgenommen werden darf.


Weihnachten in Tipar 2011

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Dieses Jahr feierten wir zusammen mit Brigitte Klauser vom östereichischen Verein Falta Weihnachten im Jugendhaus.
Impressionen und einen Bericht dazu gibt es auf der Homepage von FALTA.

Seit einem halben Jahr gibt es zwischen uns und dem Verein Falta eine intensive Zusammenarbeit. Ein Interview zu den gemeinsam geplanten Projekten gibt es unter: Interview Gitti Klauser mit Steffi Martus, Rumänien Juli 2011


Tipar im Dezember 2011

Wir wünschen allen unseren Freunden, Freundinnen und Förderern eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und "Alles Gute für 2012!"

DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG, denn nur so war und ist es uns möglich hier in Tipar sehr positve Veränderungen zu schaffen und den Menschen in diesem abgelegenen Dorf Motivation zu geben mitzuverändern.


Tipar im November 2011

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Aufgrund einer großzügigen Spende von dem österreichischem Verein FALTA konnten wir noch rechtzeitig, bevor der Winter Einzug hielt, die Tür und die Fenster des Jugendhauses durch isolierende Doppelglasfenster auswechseln.
Und das Geld hat sogar noch für einen vom Dorfschmied geschmiedeten Eisenofen gereicht, welcher nun unseren Tischtennisraum erwärmt, der bisher gar nicht beheitzbar war.

Es ist ein ganz anderes Gefühl sich nun in diesen Räumen aufzuhalten, die vorher doch recht zugig waren.

Ganz Herzlichen Dank an den Verein FALTA!


5 Jahre Jugendhaus

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Fast nicht zu glauben, aber wahr. Am 11.11.2011 konnten wir das 5 jährige Bestehen des Jugendhauses feiern.
Mit zwei tollen, gemeinsam mit den Jugendlichen organisierten Festen, eins für die "Großen" eins für die "Kleinen" konnten wir insgesamt etwas über 100 Mitfeiernde zählen, was deutlich ausdrückt, wie wir mittlerweile in Tipar angekommen sind. Es ist ein sehr schönes Gefühl so viel Unterstützung und Mitstreiter und Mitstreiterinnen zu haben.
Auf weitere 5 Jahre!


Tipar im Oktober 2011

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Im Oktober gab es die Möglichkeit im Jugendhaus an einem dreiwöchigen Englischintensivkurs teilzunehmen.
Bernhard Vielkind, ein pensionierter Englisch- und Sportlehrer aus Krems/Österreich bot dies den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Dorf an.
Begeistert und motiviert waren sie dabei, um ihr Englisch zu verbessern.

Außerdem hatte Bernhard auch einen kleinen Judo-Workshop angeboten, der auf großes Interesse stieß.
Ein Bericht von Bernhard gibt es auch auf der Webseite von Falta.


Tipar im September 2011
Casa Tineretului goes streetart


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Für zwei Tage hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit einen Graffiti Workshop zu belegen.

CD und 2Efs, zwei streetart-KünstlerInnen aus Rumänien haben uns besucht und mit den Kindern gemeinsam unser Jugendhaus verschönert.


August/September 2011
Ferien in Leuca


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Im Winter haben wir uns diesen schönen Ort schon mal für zwei Tage angeschaut. Danach war klar: "Da müssen wir im Sommer nochmal hin!"

So fuhren wir Ende August zum ersten mal mit 15 Kindern und Jugendlichen für eine Woche ins Ferienlager.

Leuca ist ein abgelegener Ort, eigentlich nur ein Haus neben einem Fluss und außen herum Natur.

Alle waren begeistert!

Für die meisten Kinder war das das erste mal in ihrem Leben, dass sie in diesen langen, dreimonatigen Sommerferien die Möglichkeit hatten in "Urlaub" zu fahren.


Tipar im August 2011

Zum zweiten Mal hatten wir für 6 Wochen eine Praktikantin von der Universität Jena.

Katharina studiert Südosteuropastudien.

Da sie auch rumänisch als Sprache studiert, konnte sie sich gut mit den Kindern und Jugendlichen verständigen und uns beim Jugendhausprogramm unterstützen.


Tipar im Juli 2011
Besuch aus Österreich


Letztes Wochenende haben uns Brigitte Klauser aus Wien und Michael Resch aus Salzburg besucht.

Sie sind vom Verein FALTA, ein österreichisches Hilfsprojekt für Kinder in Not und wollen unsere Arbeit im Jugendhaus unterstützen.

Da Michi ein ausgezeichneter Fotograf und Filmer ist, gibt es auf www.falta.at die aktuellsten Eindrücke aus Tipar zu sehen.

Gitti ist Tanzlehrerin und hat mit uns am Samstagnachmittag getanzt. Begeistert waren ca. 20 kleine und große TeilnehmerInnen dabei und hatten sehr viel Spaß.Gerne würden wir das wöchentlich mit ihr machen.

Toll ist es, dass die zwei wirklich hierher gereist sind um sich ein Bild von Tipar, dem Jugendhaus und den Lebenssituationen der Menschen vor Ort zu machen.

Außerdem gab der direkte Kontakt mit den beiden den Jugendlichen die Möglichkeit einen Einblick zu bekommen, was es heißt Sponsorengelder zu beschaffen, damit "Casa tineretului" überhaupt existieren kann.

Wir in Tipar finden es super, dass ihr vom Verein FALTA jetzt dabei seid!

DANKE!





Tipar / Freiburg im März 2011

Wir gedenken Ansgar


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Am Freitag, den 4.3.11 ist unser erster Vorsitzender Ansgar Heilig, Initiator und Mitbegründer des Projektes Satul Nostru für uns alle überraschend und viel zu früh aus dem Leben geschieden.

Am 10.4. haben wir ihn auf seinem letzten Weg begleitet, seinem Willen gemäß wurde er auf dem Friedhof von Tipar beigesetzt.

Wir sind unendlich traurig, der Verlust schmerzt, Ansgar wird uns und die Kinder und Jugendlichen aus Tipar nie wieder mit seiner unnachahmlich fröhlichen und kreativen Art begeistern. Er wird uns und dem Projekt fehlen.

Ansgar ist der geistige Vater von Satul Nostru. Wir sind ihm dankbar, dass er uns angesteckt hat, dass er uns mitgenommen hat auf seinem Weg nach Rumänien, dass er uns begeistert hat für sein Projekt und für die Menschen, vor allem für die Kinder und Jugendlichen aus Tipar.

Ansgar hat ihnen viel bedeutet.

Auf ihre Art haben sie sich bei der Beerdigung verabschiedet:

"Liebe Trauerfamilie, liebe Jugendliche und alle, die hier präsent sind.
An diesem Frühlingstag haben wir uns nicht getroffen um zu feiern, sondern leider, um Abschied zu nehmen von dem, der vor 4 Jahren zusammen mit Steffi das Projekt Satul Nostru gegründet hat, mit der Idee ein Leuchten in das Leben der Jugendlichen von Tipar zu bringen.

Es fällt uns schwer, irgendetwas zu sagen. Wir haben nicht das Recht zu urteilen über das, was geschehen ist, doch in unserer Erinnerung bleibt immer der Ansgar, optimistisch und motiviert, der es trotz vieler Schwierigkeiten geschafft hat, sich uns zu nähern und nicht zuletzt uns gezeigt hat, was wahre Kunst ist.

In diesen Jahren, neben Deutschkursen, Gitarrenkursen, Zeichenkursen und vielem anderen hat er uns auch eine spirituelle Unterstützung gegeben. Er hat uns gelehrt STOP zu Diskriminierung zu sagen und hat versucht für alle Jugendlichen eine angenehmen Atmosphäre zu schaffen.

Die Einbeziehung von Körper und Geist in die Arbeit wovor wir einen besonderen Respekt haben - vor ihm und aber auch vor Steffi.

Jetzt bleibt uns nur, ihm zu danken für diese besondere Anstrengung, und Steffi du musst wissen, dass wir immer neben dir sein werden, wir werden dich mit all unserer Kraft unterstützen, denn dieses Projekt kann hier nicht zu Ende sein.

Wir brauchen dich weiterhin und wir sind sicher, dass auch Ansgar unsere Herzen füllen wird um die Kraft zu haben weiter zu gehen.

Gott lass ihn in Frieden ruhen!"

Discurs inmormantare

Draga familie indoliata, dragi tineri si toti cei care sunt prezenti aici.
In aceasta zi de primavara ne-am adunat nu pentru a sarbatori ci din pacate pentru a ne lua ramas bun de la cel care acum 4 ani impreuna cu Stefi a initiat proiectul "Satul Nostru" cu scopul de a aduce o stralucire in viata tinerilor din Tipar.

Ne este greu sa spunem orice, nu suntem in masura sa judecam ce s-a intamplat, dar in amintirea noastra va ramane mereu acel Ansgar optimist si ambitios care, in ciuda greutatilor, a reusit sa se apropie de noi si nu in ultimul rand sa ne arate ce inseamna adevarata arta.

In acesti ani pe langa cursurile de limba germana, de chitara, pictura si multe altele ne-a oferit si un sprijin spiritual, ne-a invatat sa spunem stop discriminarii si a incercat sa ofere o atmosfera placuta tuturor tinerilor.

Implicarea trup si suflet in munca sa ne face sa avem un respect deosebit fata de el, dar si fata de Stefi.

Acum, nu avem decat sa ii multumim pentru acest efort deosebit, iar Stefi, sa stii ca vom fi mereu langa tine, te vom sprijini din toate puterile noastre, pentru ca acest proiect nu poate sfarsi aici.

Avem nevoie in continuare de tine si suntem siguri ca si Ansgar ne va umple sufletele pentru a avea puterea de a mergem mai departe.

Dumnezeu sa-l odihneasca in pace !

Der Verein Integra hat auf seiner Homepage eine Seite eingerichtet, auf der jede und jeder etwas schreiben kann: In Memoriam Ansgar Heilig:

Asocitia Integra are pe pagina web o rubrica unde fiecare poate sa scrie cateva cuvinte de ramas bun: Un ultim omagiu pentru Ansgar Heilig





Tipar, im Januar 2011
Japanische Klänge im Jugendhaus von Tipar


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Vom 23.-25. Januar 2011 beherbergte Steffi Martus als ersten "couch-surf" Gast den japanischen Weltenbummler, Musiker und Komponisten Ushi Usu, der aufgrund seiner nicht uninteressanten Biographie kurzerhand auch im Casa Tineretului präsentiert wurde.
Ca. 2 einhalb Stunden stellte sich Ushi, der allein in den letzten 3 Jahren über 30 Länder bereiste geduldig den Fragen der interessierten Jugendhausbesucherinnen und – besucher, gab an der Gitarre einige seiner Kompositionen in japanisch und englisch zum Besten, und beglückte die eine oder den anderen ("Can you write my name in japanese please?") mit japanischer Kalligraphie.
Fredie war derart begeistert von Ushis Reiseberichten, dass er nahe daran war sein Ränzel zu schnüren und es ihm gleichzutun.
Nun ist die Messlatte auf der Interessantheitsskala natürlich gleich zu anfangs sehr hoch gelegt worden, und alle sind mächtig gespannt wer als nächster Gast hereinsurft!
Vom vedea!
Tipar wünscht:
"Gute Reise, Ushi!"


Tipar, im Januar 2011
Erste Investition in Jugendhauseigene Bibliothek


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Am Montag, den 10. Januar 2011 machte sich das Literaturteam des Casa Tineretului bestehend aus Gabriela, Mariana, Justina, Dani und Steffi auf in die Stadt, nach Arad, um dort in den beiden bestsortierten Buchhandlungen den Grundstock für die seit langem geplante Bibliothek/Mediathek des Jugendhauses einzukaufen. Mit erstaunlichem Sachverstand, ohne Hektik und mit viel Genuss am Schmökern, verwandelten die fünf Expertinnen und Experten den dafür vorgesehenen Betrag ( umgerechnet 150€; dem edlen Spender sei hier nochmals gedankt!) in ein wohlausgewähltes und interessantes Sortiment aus Lexika, Sach- und Jugendbüchern.
Beim anschließenden gemütlichen Kaffeklatsch und Flanieren in Arads neu’ster Mall (Nr.2, von geplanten 6!) genoss man, beim Liften und Rolltreppesurfen noch ein wenig Raumschiff Enterprise Atmosphäre, bevor es; draußen dunkelte es bereits, zurück nach Hause ging, wo anderntags allenthalben noch tüchtig über den vorangegangenen, erfolgreichen Tag geschwärmt wurde.
Und alle waren sich einig: "Beim nächsten Einkauf bin ich wieder dabei!"


Tipar, im Dezember 2010
Kooperation mit dem Verein Integra
Seit Oktober 2010 sind wir nun auch in Kontakt mit dem Verein Integra, der sich Menschen mit geistiger Behinderung widmet - zur Homepage von Integra. Der in der Stadt Arad angesiedelte rumänische Verein unterhält dort unter anderem auch ein künstlerisches Begegnungsatelier für Menschen mit und –ohne Behinderung. Ziel von Integra ist es, die Integration behinderter Menschen in Rumänien zu unterstützen, und ihre Entfaltungsmöglichkeiten zu verbessern.
Ansgar Heilig (Satul Nostru e.V.) ist seit Oktober künstlerischer Projektleiter des Atelier Integra.
Idee ist es, die Synergien der beiden Vereine, Satul Nostru und Integra zu nutzen, beispielsweise beim gemeinsamen Antrag stellen für staatliche Zuschüsse, oder EU-Gelder, bei gemeinsamen Materialtransporten aus Deutschland, oder ganz einfach auch im Hinblick auf die sehr unterschiedlichen "Dorfmensch"-"Stadtmensch"Sozialisationen, Bandbreiten zu nutzen, ehrenamtliches Engagement in der rumänischen Gesellschaft zu fördern und den Spaß und die Vorteile eines solchen sichtbar zu machen.


Tipar, im November 2010
Am 11. November zählten wir 4 Jahre, seit Öffnung der Jugendhauspforten! Dies feierten wir natürlich standesgemäß, wieder in zwei Altersgruppen.
Am Samstag, den 13. fanden 38 junge Besucherinnen und Besucher den Weg ins Casa Tineretului,wo sie sich mit sichtbarem Vergnügen dem Luftballonzertreten, der Reise nach Jerusalem, der Disco und dem Verzehr von Hotdogs und Süßigkeiten widmeten. Schön war, daß wir dieses Jahr keine weitere Roma-Nicht Roma Partyaufspaltung betreiben mußten, sondern sich alle, über ethnische Schranken hinweg, und von harmlosem Geschubse auf dem Tanzboden abgesehen, bestens verstanden!


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Am Freitag, den 19. November dann, gab’s den Spaß für die "Großen". Rund 60 Partylustige, auch aus den Nachbardörfern, gaben sich ein Stelldichein, und genossen auch dieses Jahr wieder das von der CT-Deko Crew auf’s trefflichste gestylte Dancefloor und Thekenambiente.
Dieses Jahr war es Dani, alias DJ"K", der die Puppen bis in die sprichwörtlichen tanzen ließ!
Und als im Morgengrauen die letzten Rhytmen verhallten, war das einhellige Motto:"Das war’ne super Party!" Und: "Bei Nr.5 organisier ich mit!"


Tipar, im Oktober 2010
"Zumba-Fieber" erreicht Tipar!
Das Mitte der 90er Jahre von dem kolumbianischen Fitnesstrainer Alberto Perez entwickelte Tanz-Fitnessprogramm "Zumba", das heiße lateinamerikanische Rhytmen mit noch heißerem Tanzschrittverschnitt mischt, hat nun endlich auch Tipar erreicht!
Zweimal wöchentlich treffen sich derzeit bereits ca 15 Tiparerinnen und Tiparer gemischten Alters, um zu rhytmischen Klängen vor der Beamerleinwand zu zappeln, wie’s die Kondition erlaubt!


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Spaß solls machen, und gesund solls auch noch sein! Zumba ist der spanische umgangssprachliche Ausdruck für, sich schnell bewegen und Spaß haben.
Also, schnell hinbewegen, und Spaß haben!
Alles Zumba? Si, claro!


Tipar, im August 2010 Besuch beim Konsul - Visitenkarte hinterlegt! Photobucket


Am 5.August 2010 hatten wir nun den bereits angesprochenen Termin bei Konsul Brennecke vom Deuschen Konsulat in Timisioara.
Annähernd 2 Stunden fanden wir Gelegenheit das Jugendhausprojekt vorzustellen, noch einmal seine Entstehungsgeschichte revue passieren zu lassen, und gemeinsam mit unserem Gastgeber etwaige Schnittstellen zwischen Konsulat und Satul Nostru e.V. herauszusehen. So war es uns wichtig, nicht nur als Bittsteller aufzutreten, sondern uns auch als Experten für Jugendhäuser im ländlichen Raum und interkulturelle Begegnungen auszuweisen, und diesbezüglich unsere Zusammenarbeit anzubieten. Konsul Brennecke, in dem wir ein sehr sachkompetentes und sympathisch hineinhörendes Gegenüber fanden, versprach dann auch uns zukünftig zu berücksichtigen, wenn Themen wie interkulturelle Jugendbegegnungen, Aufbau von Jugendhäusern oder etwa der bilaterale pädagogische Austausch im Feld der Jugendarbeit seinen Arbeitsbereich tangieren sollten. Darüberhinaus möchte er in Form eines persönlichen Empfehlungsschreibens an Vertreter von Wirtschaftsverbänden in unserer Region, dem Jugendhausprojekt vorwärtshelfen. Alles in allem also eine sehr fruchtbare und längst überfällige Begegnung!


Tipar, im Juli 2010
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8 Tage blieb der Laden dicht!
Denn das Motto lautete:"Renovam impreuna!"-"Gemeinsames Renovieren!"
Ca. 15 mehr und weniger fleissige, freiwillige Helferinnnen und Helfer fanden sich ein, dem Jugendhaus kosmetisch auf die Sprünge zu helfen. Schwingschleifer kreischten, Pinsel zogen lautlos ihre Bahnen, Staub wurde geschluckt und lachend wieder ausgespuckt. Dann erstrahlten Fenster-und Türrahmen in neuem Glanz. Die Wände präsentieren sich nun in einem frischen rosarot, was sich hoffentlich als Vorzeichen auf eine ebensolche Zukunft des Casa Tineretului erweisen wird!

Tipar, im Juni 2010 AUS KINDERN WERDEN LEUTE
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Am 12.06. war es soweit, da durften wir miterleben, wie aus unseren Kleinen ganz Grosse wurden. Acht Jahre Dorfschule waren geschafft! Geschleckt und gebügelt und schick, vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen lauschten 16 junge Damen und Herren mehr oder weniger andächtig dem sorgfältig vorgetragenen Abschlusssegen der Doamna Directoara, und versprachen hoch und heilig, mit hinter dem Rücken überkreuzten Fingern, auch nicht eine Zeile aus diesem Eminescugedicht(...ähh wie hiess es doch gleich noch?...ähh) zu vergessen. Wahnsinn! Die hatten doch eben noch alle bei uns das Kinderprogramm besucht! Wo ist die Zeit geblieben? Da kroch dann schon die sprichwoertliche Gänsehaut über den Rücken, gespickt mit einem kleinen bisschen Stolz, denn gefeiert wurde erstmalig - in Zukunft aber immer wieder..."Na, ahnt ihr's wo?" Beim Kinderhaus St. Raphael Freiburg (Hallo Michael, Hallo Kinderhaus!) gäbs für die richtige Antwort jetzt ne Kerze zu gewinnen. Da wir leider vom Kerzenziehen (noch) nix verstehen, verraten wir's direkt: Im Casa Tineretului Tipar wurde gefeiert, bis morgens um 5 (wie die Grossen eben!), von den Jungs und Mädels selbst organisiert, und mit einer Dekoration, die vier Jahre Kunstatelierbesuch im CT nicht verhehlen konnte. Erfolgreich an die heissen Scheiben herangewagt( schnüff, wenn's doch noch Scheiben wären!), die dem ekstatischen Zucken auf dem dancefloor erst den tieferen Sinn verleihen, hat sich, wie schon bei vorangegangenen Partys DJane ANNA! Und wer nicht da war, hat's nicht gesehen! Bleibt von unserer Seite alljenen, die in Chisiniau Cris etwa die weiterführende Schule besuchen, aber auch denen, die glauben nun schon die noetige Reife für's Arbeitsleben erworben zu haben, Glück auf!, allzeits Gottes Segen und: immer eine Handbreit Wasser(mindestens!)unterm Kiel zu wünschen! Und natürlich, wie immer, wenn wir die Gelegenheit dazu finden, Euch und Ihnen, die das Jugendhausprojekt nun schon so lange mittragen(Bitte auch in Zukunft!)Danke zu sagen! Uebrigens: Am 5.August haben wir einen, schon lange ersehnten Termin auf dem Deutschen Konsulat in Timisoara, wo wir für's Casa Tineretului die Visitenkarte hinterlegen wollen. Schaumermal, wie mensch uns vielleicht auch noch von dorten unter die Arme greifen koennen wird! wir werden berichten.

Am 11. November 2009, heißt es: "Trei ani de zile Casa Tineretului Tipar!", 3 Jahre Jugendhaus Tipar! Dies wollen wir am Freitag den 13.11. um 20 Uhr kräftig feiern! Natürlich im Jugendhaus, mit "Mici" vom Grill, mit Live-Musik ("Nicolai"Ghita!!!) und mit DJ Zsolti. Wir werden euch berichten, und wenn ihr in der Nähe seid: "Schaut rein!"

Am 21.September, waren wir erneut zu Besuch in der Grundschule Waltershofen im schönen Allgäu, wo wir uns wieder wie Freunde unter Freunden fühlen durften, und wo wir vor den Kindern, dem versammelten Lehrerkollegium, und natürlich den Missionssingern um Bruno Sontheim ein weiteres Mal in einem Bildervortrag die neu’sten Neuigkeiten aus Tipar berichten durften, bevor wir mit einer äusserst großzügigen Spende im Reisegepäck wieder den Heimweg antraten. Das Casa Tineretului sagt:"Multumim frumos!", ganz, ganz herzlichen Dank und ganz liebe Grüße nach Waltershofen!

August 2009
Vom 28.August bis zum 10.September besuchte uns Vanessa, vom "Kinderhaus" aus Freiburg. Vanessa, die schon vorigen Sommer, beim letzten Besuch des Kinderhauses gar nicht mehr aus Tipar weg wollte, hatte mutig erstmals ein Flugzeug bestiegen, und uns diesmal ganz alleine besucht! Wir hatten zwei tolle Wochen zusammen, und erhalten seither regelmäßig Besuch vom Nachbarhund, dem Vanessa den Namen „Brownie“ gab, und dem sie,... "und das meine Damen und Herren ist wahrhaftig einmalig!", den sechsfachen Rückwärtssalto beibrachte! "Vanessa, komm wieder, Brownie kann noch mehr!"

Im Juni verstarb Bürgermeister Mihai Ban an den Folgen eines schweren Schlaganfalls. Mihai Ban war ein Jugendhaus-Protagonist der ersten Stunde. Wir werden ihn stets in freundschaftlicher Erinnerung behalten.

April 2009
Schenkt uns nix zum Geburtstag, spendet lieber für "Satul Nostru"!
So ähnlich dürfte es geklungen haben, als der Vater und die Tante unseres Freundes und Fotografen Marcus Mitte Januar zur gemeinsamen Geburtstagsfeier luden. Das Ergebnis, das uns nun erreichte: Ganze 1200 €! Unser Geburtstagsgeschenk: Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!, zufriedene Gesichter unserer Jugendhausbesucher/innen plus eine Einladung zu Kaffee und Kuchen, hier bei uns in Tipar! Unser Tip: "Nachmachen!!!"

Am 19. Oktober sind alle Tiparer Konstanzer!
Am 19. Oktober 2008 nimmt das Kinderhaus St. Raphael Freiburg in Form eines Sponsorenlaufs teil am Konstanzer Altstadtlauf. Der Erlös hierfür kommt unserem Jugendhausprojekt zugute. Wir hier in Tipar meinen:"Eine super Idee!" Nähere Informationen hierzu unter Kinderhaus St. Raphael

3.September 2008
Neues aus Tipar!!! Liebe Freundinnen und Freunde von Satul Nostru, wahrscheinlich denken viele von euch, dass es uns hier schon gar nicht mehr gibt. Richtig ist jedoch, dass wir hier mehr denn je aktiv sind und es einfach nur im 10-Monatsrhythmus schaffen bei all den Ereignissen innezuhalten und den Blick zurückschweifen zu lassen. Über Silvester hatten wir erneut lieben Besuch vom Kinderhaus St. Raphael (6 Kinder und Jugendliche sowie vier Erwachsene), die für fünf Tage miterlebten, wie wir hier in Tipar den Winter verbringen. Wie bereits an Pfingsten hatten wir eine wunderschöne Zeit zusammen. Highlights waren die kurzweilige, vertobte Silvesterparty gemeinsam mit den Jugendlichen von Tipar und eine Caruta (sprich: caruza= Kutsch-)-fahrt durchs verschneite Tipar-Land. (Näheres unter Kinderhaus St. Raphael; wieder mit tollen Fotos unserer Hoffotografen Marcus und Eileen!!!)

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Interkulturelle Silvesterparty


Im neuen Jahr ging es dann gleich gemeinsam mit den älteren Jugendhausbesucherinnen- und besuchern ans Renovieren des größten Raumes, welcher bislang hauptsächlich als Tischtennisraum dient, in Zukunft aber auch Raum bieten soll für die Kino-AG (mit Beamer) und für Live-Music-Events. Die alten, uns überlassenen Langbänke des Camin Cultural (in etwa Gemeindesaal) werden derzeit ebenfalls in Zusammenarbeit mit unseren Jugendlichen zu veritablen Kinositzgelegenheiten umrestauriert, mit Sitzbepolsterung und vom Schmied des Dorfes eigens angefertigter Rückenlehnensituation... Wow!!! Des Weiteren bieten wir seit Februar Gitarrenanfängerkurse (hierfür nehmen wir GERNE noch Gitarrenspenden entgegen!) und Deutschkurse an. Beides stößt auf sehr große Resonanz.

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